Montag, 17. September 2012

Aquadest - mein Lieblingsgetränk

Seit ca. 18 Jahren trinke ich ausschließlich destilliertes Wasser (und natürlich damit zubereitete Getränke, wie z.B. ab und an einen Kräutertee). Angefangen habe ich damit während meiner damaligen Rohkostzeit, als ich auch viel über gesunde Ernährung allgemein gelesen habe, und mich die Argumente für das Trinken von destilliertem Wasser irgendwie überzeugt haben, bzw. ich wollte es an mir ausprobieren und mich so selbst überzeugen.

Bzgl. des Trinkens von Aquadest kursieren wilde Gerüchte. Das verrückteste davon ist die Aussage, beim Trinken von destilliertem Wasser würden die Körperzellen platzen. Dies haben wir sogar im Chemieunterricht gelernt, und ich fand diese angebliche Tatsache total gruselig, da einem ja dann jemand nur ein Glas Wasser hinstellen braucht, man trinkt es, merkt nichts und stirbt aber daran. Daß diese Lehrmeinung kompletter Unfug ist, weiß ich längst. Mittlerweile ist diese falsche Behauptung meines Wissens auch offiziell überholt und wird nicht mehr an Schulen als "wissenschaftliche Erkenntnis" verbreitet (ich hoffe es zumindest mal!). Bei solchen "Enten", die dem Volke untergejubelt werden, bewahrheitet sich einmal mehr der Spruch, den ich vor Jahren irgendwo gelesen und mir seitdem gemerkt habe, da er so wunderbar wahr ist und der Arroganz der sogenannten Wissenschaft gehörig in den Hintern tritt:
"Wissenschaft ist immer nur der aktuelle Stand des Irrtums." Exakt.

Ich habe mir damals ein Destilliergerät gekauft und nutze es seitdem täglich, d.h. ich trinke täglich mehrere Liter destilliertes Wasser. Und nein, ich leide nicht an Osteoporose. Im Gegenteil, mein Knochenmaterial ist ausgesprochen fest.

Mineralarmes Wasser ist ein besseres Transportmittel für den Körper als mit Mineralien gesättigtes. Wenn ich sehe, was für Rückstände nach dem Destilliervorgang immer im Desti zurückbleiben, bin ich sehr froh, daß ich diese meinem Körper erspare.

Als ich anfing, destilliertes Wasser zu trinken, hatte ich ein/zwei Tage lang ein Ziehen in den Nieren. Dies sei darauf zurückzuführen, sagen manche, daß sehr kleine Steine durch das Durchspülen mit dem Aquadest ausgeschwemmt werden. Ich weiß nicht, ob dies so stimmt, aber das Ziehen war dann schnell verschwunden und seitdem habe ich meine Nieren nie mehr auf unangenehme Weise gespürt.

Ich persönlich kann das Trinken destillierten Wassers aus meiner langen Erfahrung heraus uneingeschränkt empfehlen. Weiterführende Hinweise bzgl. des Gesundheitswertes gebe ich an dieser Stelle aber bewußt nicht, das würde diesen Post sprengen. Wer interessiert ist, findet viele Infos über destilliertes Wasser im Netz. Natürlich auch viele Warnungen, die sich gegen das destillierte Wasser richten. Diese kommen aber stets nur von besserwisserischen Theoretikern. Mein Motto ist allerdings immer: Ausprobieren - DANN erst kann ich mir eine Meinung bilden, die wirklich fundiert ist. Bzw. dann ist es keine Meinung mehr, sondern ein Wissen und ein realer Erfahrungswert.

Mir schmeckt destilliertes Wasser auch viel besser als jedes andere Wasser (denn es schmeckt tatsächlich nach NICHTS. Also kein komischer Beigeschmack). Irgendwann habe ich meinem Hund einen Napf mit destilliertem Wasser hingestellt und einen mit normalem kohlegefiltertem Leitungswasser (das Wasser in Trier gilt als qualtiativ sehr hochwertig und ist sehr weich, also kalkarm). Mein Hund entschied sich eindeutig für das destillierte Wasser. Dies ist bis heute so. Sie riecht sofort, welches Wasser es ist. "Normales" Wasser trinkt sie nur, wenn sie ganz besonders durstig ist, ansonsten läßt sie es stehen.

Destilliergeräte kosten momentan zwischen 210 € und 299 €. Klick z.B. HIER und HIER. Ich selbst habe beide Geräte. Hinzu kommen natürlich noch die Stromkosten beim Destilliervorgang. Die kann man sich dann anhand der Watt-Zahl ausrechnen.

Bezahlt werde ich übrigens für die Werbung, die ich hier für destilliertes Wasser mache, nicht, ich möchte Euch nur an meiner Erfahrung teilhaben lassen. Ich denke mal, nach 18 Jahren kann man da von "Erfahrung" sprechen... ;-)

In diesem Sinne: Prost!

Liebe Grüße
Iris

Samstag, 8. September 2012

Nudelauflauf mit Wilmersburger Pizzaschmelz


Hier zeige ich Euch weitere Produkte meiner alles-vegetarisch-Bestellung:

Ich hatte auf Blogs gelesen, daß man den Pizzaschmelz möglichst so aufbringen sollte, daß er bem Überbacken feucht bleibt. Aus dem Grunde habe ich ihn mit etwas Öl und Soyasahne angerührt und die Pampe dann auf den Auflauf gegeben, was auch gut funktioniert hat. Geschmeckt hat es gut, sogar käseartig, hätte nur mehr Pizzaschmelz sein können, doch ich wollte nicht gleich meine ganze 250g-Packung für eine Mahlzeit verschwenden. Beim nächsten Mal bin ich aber schlauer und würde mir die Großpackung bestellen.


Vegane Veggie-Leberwurst Fein: Schmeckt kein bißchen nach Leberwurst, schmeckt recht denaturiert, doch mit jeder Scheibe Brot habe ich mich mehr dran gewöhnt, so daß ich sie zuletzt sogar ziemlich lecker fand.


Tofu "Tomate-Olive" fand ich durchschnittlich. Gegen "Tofu Rosso" von Taifun kommt so schnell kein anderer Tofu an (zugegeben kenne ich aber auch nicht wirklich viele Sorten).



Tartex Genießer Schmalz. Natürlich mit Palmfett, schade. Aber leider sehr lecker.


Ich habe es auf WASA "gluten- und laktosefrei" gegessen, meiner jüngsten Entdeckung im Supermarkt.

Liebe Grüße
Iris

Dienstag, 4. September 2012

Thou shalt not kill

Gestern hab ich ja diese furchtbare Reportage angeschaut, die ich im vorigen Post "empfohlen" hatte. Ich hätte fast schon nach kaum 10 Minuten ausgeschaltet und konnte oft nicht hinschauen, obwohl dort ja zunächst "nur" Bilder von schlechter Haltung gezeigt wurden, noch nicht einmal Schlachthaus-Grauen. Gegen Ende dann das Finale mit den Küken auf dem Fließband, da ging bei mir dann aber wirklich gar nichts mehr. Heulend griff ich zur Fernbedienung, um mir die letzten Sekunden/Minuten des Films zu ersparen. Und in der Stimmung dann ins Bett... :-/

Wie geht es Euch während/nach so einer Sendung?
Seit ich Vegetarier wurde, habe ich mich bewußt solchen Filmen entzogen, da ich im Irrglauben lebte, ich stünde mit dem Verzicht auf Fleisch bereits sicher auf der richtigen Seite. Was ja aber leider nicht der Fall ist.

Um mich selbst auf meinem veganen Weg zu bestärken und nicht in Versuchung zu kommen, wieder "einzuschlafen", tut es mir ganz "gut", wenn ich mich ab und an, zumindest ein wenig, mit dem konfrontiere, was jeder Fleischesser lieber aus seinem Gewissen wegdrückt. Allerdings wirklich nur wenig, denn ich komme seelisch schlecht damit zurecht und könnte daher auch niemals Aktivist werden.

Sicher kennen viele das Buch von Nina Messinger "Du sollst nicht töten". Ich finde es gut, es rüttelt jeden, der noch schläft oder sich im Stadium der Selbstzufriedenheit befindet, gehörig auf. Ich mußte es zeitweilig zwar weglegen, da ich es nicht mehr aushalten konnte, aber ich habe mich dann doch noch tapfer durchgebissen.






Nun was Erbauliches: In meinem alles-vegetarisch-Paket befand sich unter anderem eine Backmischung von Bauck Hof: "Obstkuchen Teig". Habe heute mit der Hälfte davon einen Himbeerkuchen gebacken (mit "no egg" als Eiersatz). Dazu Schlagsahne (CreSoy mit Sahnesteif, wurde aber nicht wirklich steif). Geschmeckt hat es prima.

Liebe Grüße
Iris

Sonntag, 2. September 2012

Test "Milch"-Schokolade & TV-Reportage morgen!




Letzten Donnerstag kam mein alles-vegetarisch-Paket tatsächlich. Große Freude! Allerdings fehlten zig Artikel, die jedoch nicht als fehlend auf dem Lieferschein markiert waren :-(. Am Telefon war man aber sehr freundlich und versicherte mir, daß die vergessenen Produkte nächste Woche nachgeliefert werden. Somit noch mal Vorfreude auf das nächste Paket :-). Insbesondere weil da dann die Wilmersburger Scheiben drin sein werden, auf die ich überaus gespannt bin. Wenn die schmecken, wäre dies tatsächlich der erste genießbare vegane Käseersatz, der mir unterkommt.

Besonders begierig war ich bei meiner Bestellung, verschiedene vegane "Milch"-Schokoladen zum Probieren zu kaufen. Wenngleich auch mit nicht allzu großen Erwartungen, da die beiden Sorten, die ich bislang gegessen hatte, mich überhaupt nicht vom Hocker gehauen haben. Dennoch, probieren muß ich sie, dachte ich mir, auch wenn ich mich dann zukünftig gegen sie entscheiden sollte. Gesagt, getan.

Nun habe ich 4 Schokis getestet, und nicht eine schmeckt auch nur annähernd so "gut", wie die billigste Vollmilchschokolade, die man sich vorstellen kann. Also im Klartext: Reinfall auf ganzer Linie.

Mein Fazit sieht so aus:
Die Dairy Free von Plamil schmeckt auf jeden Fall besser als die Dairy Free Organic von Plamil, welche allerdings 50 Cent teurer ist. Das heißt: Für weniger Vergnügen mehr bezahlt.
Die Sweet William Dairy Free, die von der Verpackung her so vielversprechend war (Lila = Milka-Effekt!) schmeckte total gruselig, aber wenigstens nicht zu süß.
Die Rice Milk Orange von Bonvita wäre ungenießbar, wenn man nicht gelegentlich auf ein Stückchen kandierte Orange beißen würde.

Ich muß nach meinem Test sagen: Vegane Milchschokoladen sind für mich nicht eßbar. Jedenfalls nicht mit Genuß, was ja der Sinn der Sache beim Schokoladeessen ist.

Da ich dies ja irgendwie schon befürchtet hatte, hatte ich mir auch noch zwei Tafeln der "Dairy Free Carob Confection" von Plamil mitbestellt. Und siehe da: Die schmeckt mir besser als die "Milch"-Schokoladen, da sie wenigstens recht geschmacksintensiv ist.

Wie sind Eure Erfahrungen mit veganer "Milch"-Schoki?
Findet Ihr sie auch so furchtbar wie ich?
Oder habt Ihr vlt noch den einen oder anderen Geheimtip? Immerhin hab ich ja längst nicht ALLE auf dem Markt befindlichen Vegi-"Milch"-Schokoladen getestet.

Demnächst folgen weitere Testberichte zu meinen anderen erworbenen Produkten!

Habe gerade im Netz noch was Interessantes entdeckt, einen Hinweis auf eine TV-Reportage morgen um 21.45h im Ersten zum Thema "BIO".
Klick --> HIER <-- für den Trailer!


Liebe Grüße
Iris